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Basispass und Westernreitabzeichen 3 

auf der Litermont Ranch in Nalbach

bei M & R

Nachdem feststand, dass genügend Anmeldungen für die Schulungswochenenden am 22./23. und 29./30. November 2007 eingegangen waren, liefen die Vorbereitungen für das erste Seminarwochenende auf Hochtouren. Selbiges fand, wie auch die Abnahme der Prüfungen am 07.10.07 durch Herrn J. Schmeer   (FN), Frau C. Bröhl (EWU), und Frau E. Dieboldt als Praktikantin, auf der Litermont Ranch in Nalbach bei Monika Aeckerle und Rabia Bakri statt.

Es wurden weder Zeit noch Mühe gescheut, sämtliches Begleitmaterial gut aufbereitet für uns „Azubis“ zur Verfügung zu stellen.

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Am Samstag, den 22.09.07 kam die Lerngruppe erstmalig zusammen.

Halt…, nicht ganz!!!

Es soll nicht gänzlich unerwähnt bleiben, dass ein netter Rettungsassistent mit Namen „Paul“ bereits Mitte September (nach getaner Nachtschicht) die Reiter vom Litermont zu sich rief, um sie in die Kunst der „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ einzuweihen. Eines ist sicher - dabei blieb kein Auge trocken!

 

Das erste Seminarwochenende startete mit einem theoretischen Teil, der das Basiswissen über Pferde, sprich alles über Ethische Grundsätze, Tierschutz, Beurteilung des Pferdes, Pferderassen, Haltung, Pflege etc. vermittelte. Monika Aeckerle und Rabia Bakri referierten anschaulich am Overhead-Projektor und anhand praxisnaher Beispiele (…die natürlich mit am interessantesten sind!), um uns mit allen notwendigen Grundkenntnissen für den Basispass auszustatten. Selbstverständlich wurde am gleichen Wochenende auch geritten. Beide Trainer lehrten in der Halle Ross und Reiter Wesentliches zum Reiten einer harmonischen Horsemanship Pattern und eines guten Trails. Das „buntgemischte“ Teilnehmerfeld (von der Spanierin, über den Hafi, bis zum Quarter) aus turniererfahrenen Reitern und Freizeitreitern stellte die Trainer vor die große Aufgabe, alle Pferd-Reiter-Kombinationen in kürzester Zeit, aber mit möglichst viel individueller Zuwendung und Hilfestellung „prüfungsfertig“ zu machen.

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Das zweite Schulungswochenende stand unter dem Motto „Lernen aus erster Hand.“ Um den Themenbereich „Anatomie“ zu vertiefen, waren zwei Experten eingeladen worden, die zu den Teilbereichen „Krankheiten und Gesunderhaltung“, sowie „Huf und Hufpflege“, ihre Fachkenntnisse übermittelten.

Der Hufschmied Herr J. Ettinger demonstrierte, wie ein Korrekturbeschlag angefertigt wird und gab durch ein Präparat Einsicht in das Innere eines Pferdehufs.

Herr Dr. med. vet. J. Waschbüsch brachte uns neueste Kenntnisse aus der Tiermedizin näher und verband diese mit den Fragen zur Anatomie aus dem Fragekatalog.

Im Anschluss an die „Expertenrunde“ ging es dann ins Gelände, wo alle Pferde Trittsicherheit, Gehorsam und Gelassenheit zeigen mussten und sich mit ihren Reitern im Straßenverkehr zu bewähren hatten (weder überholende

Kfz-Karawanen, noch Linienbusse schafften es, uns von der Straße zu drängen!).

Am Samstag, den 06.10.07 (The day before!) nahmen alle die Gelegenheit wahr, unter fachlicher Anleitung durch die Trainer an kleinen Unebenheiten zu feilen. Dazu wurden ein paar Elemente des Trails und der Horsemanship Pattern noch einmal geritten, analysiert und verbessert.

Im Anschluss daran wurden wir durch Monika Aeckerle mit der mündlichen Prüfungssituation vertraut gemacht und stellten diese in Form einer Frage-Antwort-Runde nach.

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Am Sonntag, den 07.10.07, dem Tag der Prüfung, erschienen alle PrüfungsanwärterInnen vorschriftsmäßig in Turnierkleidung.

Zunächst galt es, die mündliche Prüfung zum Basispass zu bestehen. In Gruppen aufgeteilt wurden in den Stallungen die Sachkenntnisse eines jeden zu Haltung, Fütterung, Pflege und Umgang mit dem Pferd von den Richtern genauestens unter die Lupe genommen. Anschließend galt es, sich in der schriftlichen Prüfung zum Westernreitabzeichen Bronze zu beweisen.

Danach folgte der praktische Teil mit der Horsemanship Pattern, dem Trail und der Geländeprüfung. Für viele Reiter und Pferde, die diese Prüfungssituation noch nicht kannten, galt es nun, diese mit der durch das Training gewonnenen Sicherheit zu meistern und sich auf die Tipps der Trainer zu verlassen.

Während sich die einen über sich hinauswachsen sahen, kamen dafür andere zu einem „Déja-vu“!

Zu guter Letzt stellten wir uns den mündlichen Fragen der Richter zu Ausrüstung und Reitlehre. Hier galt es noch einmal, praktische Kenntnisse mit theoretischem Wissen geschickt zu verknüpfen.

Aufgrund der intensiven Vorbereitung und des gut aufbereiteten Kurses durch die Trainer, abgerundet durch die fachspezifischen, aber dennoch transparenten Referate, verließ an diesem Wochenende niemand die Ranch ohne Urkunde.

Vor allem unsere beiden jüngsten Teilnehmer hielten am Ende stolz ihre Basispass-Urkunde in der Hand!

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Christine Müller

 

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